

Bilanz
Rückblick:
Bilanz?
Erfolgreich kann ein Bürgermeister nur dann sein, wenn das Zusammenspiel mit der viel entscheidenderen Ratsversammlung zum Wohle der Stadt gelingt. Für das erfolgreiche Zusammenwirken trägt der Bürgermeister eine große Verantwortung. Dies hat in Rendsburg seit dem Amtsantritt von Andreas Breitner gut funktioniert. Und so ist die nachfolgende Bilanz auch als eine Art Gemeinschaftsleistung von Ratsversammlung, Bürgermeister und MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung, also dem „Team Rendsburg“ zu verstehen.
Bürgernähe
Begegnungen mit Menschen machen Andreas Breitner sichtlich Spaß. Er erfährt in den Gesprächen und Diskussionen viel Wissenswertes über unsere Stadt. Oftmals führt das Gehörte dann zu konkreten Arbeitsaufträgen an die Stadtverwaltung. Um vielen Rendsburgerinnen und Rendsburgern zu begegnen, muss der Bürgermeister als Ansprechpartner im Stadtbild sichtbar sein. Hierzu hat Andreas Breitner eine Reihe von Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger eingeführt.
Als Verwaltungschef ist der Bürgermeister allein verantwortlich für die Verwaltung der Stadt, die kontinuierlich an einer Verbesserung ihrer Bürgerfreundlichkeit gearbeitet hat:
Mit dem modernen und effektiven Bürgerbüro mit seinen verbesserten Öffnungszeiten haben die Bürgerinnen und Bürger einen Anlaufpunkt erhalten, wo ihnen kompetent, freundlich und schnell geholfen wird. Dazu hat eine Optimierung der Verwaltungsstruktur einen weiteren Beitrag geleistet. Die Einführung von Namensschildern für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurz nach Amtsantritt von Andreas Breitner erhöht die Bürgerfreundlichkeit. Jeder weiß jetzt ohne viele Worte, mit wem er es im Rathaus zu tun hat. Die Tage der offenen Rathaustür zeigen regelmäßig das fröhliche und engagierte Bild einer motivierten Stadtverwaltung.
Auch für eine Dauerausstellung wurde das Rathaus geöffnet. Das Kunstforum 3 zeigt dort im monatlichen Wechsel Bilder von Rendsburger Künstlerinnen und Künstler.
Ein neuer, aktuellerer und zeitgemäßerer Internetauftritt wurde als interaktive Informationsplattform konzipiert und eingeführt (www.rendsburg.de).
Das Bürgerprotokoll wurde verwirklicht: Durch das eingeführte Ratsinformationssystem können sich Bürgerinnen und Bürger über die Tagesordnungen der öffentlichen Sitzungen, über die Sitzungsvorlagen und über die Protokolle informieren.
Andreas Breitner hatte vor seiner Wahl 2003 zugesagt, regelmäßig Sprechstunden durchzuführen. Seitdem hat er dies bis heute über neunzigmal getan. Und dies nicht in seinem Büro, sondern vor Ort in den Stadtteilen. In diesen und bei vielen anderen Gelegenheiten haben in den vergangenen Jahren viele Rendsburgerinnen und Rendsburger ihre Probleme, Sorgen und Nöte, aber auch Ideen und Anregungen anschaulich geschildert. In vielen Fällen konnte Bürgermeister Breitner helfen und manches schnell umsetzen.
Zweimal im Jahr geht der Bürgermeister mit seinen Bürgerinnen und Bürgern auf Zukunftstour. Per Bus werden die wichtigsten städtebaulichen Projekte angesteuert und erläutert. Anschließend kommt es im Alten Rathaus bei Kaffee und Kuchen zu intensiven Diskussionen über das Gesehene.
Aber nicht nur zur Bus-, auch zur gemeinsamen Fahrradtour lädt der Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig ein. Ziel ist es dabei, Mängel im Radwegenetz direkt vor Ort aufzunehmen.
Seit Andreas Breitner Bürgermeister der Stadt Rendsburg ist, werden Neugeborene von der Stadt mit kleinen praktischen Geschenken begrüßt und den Eltern auf diesem Wege herzlich gratuliert.
Auch an den vom Kreis Rendsburg-Eckernförde durchgeführten Einbürgerungsfeiern nimmt der Bürgermeister regelmäßig teil und überreicht den neuen deutschen Staatsbürgern einen kleinen Gruß der Stadt. Diese kleine Geste ist ein Teil städtischer Wertschätzung für deren Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft.
Immer wieder interessante Gespräche ergeben sich, wenn Bürgervorsteherin und Bürgermeister vierteljährlich zur Neubürgerbegrüßung einladen. Egal, ob der Arbeit, der Liebe oder der Kinder wegen, viele Menschen entscheiden sich ganz bewusst für Rendsburg. Deren erster Blick auf unsere Stadt mit vielen Erfahrungen und Begegnungen ist genug Gesprächstoff für diesen Abend.
Rendsburg verfügt glücklicherweise über einen engagierten Seniorenrat. Aus dessen Reihen erreichten den Bürgermeister viele Anregungen und Ideen. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Seniorenrat und Stadt konnte vieles umgesetzt werden.
Zum Seitenanfang Stadtumbau und Verbesserung der Infrastruktur
Die gemeinsame Wasserfläche zwischen Rendsburg und Büdelsdorf, die Obereider, wurde in der Vergangenheit nur industriell als Schrottplatz und Warenumschlag genutzt. Eine bereits durch Bürgermeister Teucher und der damaligen Ratsversammlung entwickelte Planung für ein Hafenquartier ist weitestgehend Realität: die Obereider ist nun eine attraktive innerstädtische Wasserfläche, mit Promenade, Anbindung an die Altstadt, neuem Bahndamm mit Flüstergleis und modernem Brückenbauwerk. Hier wird gern die Freizeit verbracht und bei verschiedenen Anlässen wie Rendsburger Herbst oder Schleswig-Holstein-Tag gefeiert. Der nächste Schritt ist nun, die privaten Investitionen auszulösen. Auch hier steht schon eine Investorengruppe bereit, die derzeit mit den konkreten Planungen beschäftigt ist.
Zur Entwicklung Obereider gehört auch die Sanierung des Schloßplatzes. Hier gibt der Wochenmarkt nun ein geschlossenes Bild ab. Gleiches gilt für den Schiffbrückenplatz. Dieser war als Parkplatz viel zu schade. Mit der Veräußerung eines städtischen Grundstückes und der folgenden Randbebauung ist der Schiffbrückenplatz erst ein echter Platz geworden, der zum Verweilen einlädt. Das Einkaufzentrum „Schiffbrückengalerie“ hat ein neues Angebot nach Rendsburg gebracht und maßgeblich zur Attraktivität der Rendsburger Innenstadt beigetragen. Die Stadt hat unter Mitfinanzierung der Anlieger die Neue Straße und die Wallstraße ansehnlich ausgebaut. Die Veräußerung des Parkdecks Wallstraße, dessen Abriss und der Neubau des Parkdecks führen zur einer deutlichen Verbesserung der Parksituation.
Der Güterbahnhof war jahrzehntelang eine Art Hinterhof der Stadt. Unaufgeräumt, voller Schutt und Unrat. Mit dem Erwerb der Straßenflächen, der Erschließung durch die Konrad-Adenauer-Straße, der Verlagerung von Edeka, dem Neubau des P&R-Parkplatzes und der neuen Außengestaltung der Nordmarkhalle wurde hier nicht nur aufgeräumt, sondern eine neue attraktive innerstädtische Entwicklungsfläche geschaffen. Nun bietet sich auch den per Zug in Rendsburg eintreffenden Gästen ein positiver erster Eindruck von unserer Stadt.
Das Förderprogramm Stadtumbau West brachte der Stadt die Gelegenheit, die Grünanlagen in der Parksiedlung neu zu gestalten. Heute wird das Ergebnis von vielen Rendsburgerinnen und Rendsburger sehr geschätzt und zur Naherholung genutzt. In Mastbrook wurde ebenfalls dank einer umfänglichen Förderung ein Rundwanderweg geschaffen. Besonders gut angenommen wird auch die neue Rad- und Fußwegverbindung zwischen Hochfeld und der Werft Saatsee.
Durch den Verkauf des städtischen Grundstücks in der Schleswig Chaussee (früherer Bauhof) konnte dort ein Einzelhandelszentrum zur Nahversorgung des Stadtteils entstehen. Der neue Bauhof der Stadt Rendsburg entsteht derzeit in der Kieler Straße gegenüber vom ZET. Die Fertigstellung ist für April 2011 geplant.
Mit der Entscheidung des Bundes, die Bundeswehr aus Rendsburg abzuziehen, stellen sich der Stadt völlig neue Herausforderungen. Die Stadt konnte dank einer umfassenden Förderung durch das Land sehr schnell Eigentümerin der Eiderkaserne werden. Die Entwicklungsplanung schreitet zügig voran. Die Flächen werden zur Schulentwicklung, Museumserweiterung und Wohnbebauung dienen. Außerdem wird durch den Ausbau des Krankenhauses der Medizinstandort Rendsburg gestärkt werden. Für Wohnen in der Stadt, nah am Zentrum und der Infrastruktur wird es in Rendsburgs Innenstadt bald sehr attraktive Angebote geben.
Zum Seitenanfang Wirtschaftsförderung
Rendsburg wurde vom Bundeswirtschaftsministerium als „Gründerfreundliche Kommune“ ausgezeichnet.
In den vergangenen Jahren ist es erfreulicherweise gelungen, weitere Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. REPOWER konnte in der Region gehalten werden und siedelte sich auch auf Vermittlung der Stadt Rendsburg unmittelbar an der Stadtgrenze an. Der Neubau an der Hafenkante ist eine wichtiger Impuls zur Realisierung eines neuen Industriegebietes südlich des Kanals. Im gemeinsamen Gewerbegebiet mit Osterrönfeld südlich der B 202 konnte mit Hansedrehverbindungen bereits ein Betrieb angesiedelt werden, der neue Beschäftigung und Investitionen in die Region bringt.
Gemeinsam mit ihren Partnern Büdelsdorf und Borgstedt realisiert die Stadt Rendsburg an der A 7 ein attraktives neues Gewerbegebiet.
Mit der Schiffsdieseltechnik Kiel wurde in der Nachbarschaft der Werft Nobiskrug ein neuer Betrieb angesiedelt. Aber auch die Bestandspflege war erfolgreich. Dank einer gemeinsamen Anstrengung von Bund, Land und Stadt konnten die Arbeitsplätze der Werft Nobiskrug und die jahrhundertelange Schiffbautradition erhalten werden.
Der neue Wohnmobilstellplatz erfreut sich allergrößter Beliebtheit und wurde mehrmals bundesweit ausgezeichnet. Der Regattaverein profitiert vom Ambiente am Hafenquartier Obereider und legt kräftig an Übernachtungszahlen zu. Stellplatz und Hafen führen zu einer erhöhten Frequenz in der Innenstadt und steigern die Kaufkraft.
Seit einem halben Jahr haben sich die Stadt Rendsburg gemeinsam mit der Gemeinde Osterrönfeld auch formell auf den Weg gemacht, unser Wahrzeichen, die Eisenbahnhochbrücke samt Schwebefähre, als Unesco-Weltkulturerbe anerkennen zu lassen. Die Chancen stehen gut. Die Schwesterfähre in Bilbao hat dieses Ziel bereits erreicht. Rendsburg und Osterrönfeld versprechen sich große touristische Effekte von einer Anerkennung.
Zum Seitenanfang Familie, Sport und soziales Rendsburg
In unserer Stadt wurden in den vergangenen acht Jahren gewaltige Anstrengungen unternommen, um ein familienfreundliches Rendsburg zu schaffen. Beginnend 2004 mit der Schule Mastbrook wurde eine lange Reihe von Umbau- bzw. Sanierungsprojekten an den Schulen durchgeführt. Die Schulen Mastbrook, Obereider und Altstadt erhielten Offene Ganztagsschulen. In der Schule Rotenhof ist ein entsprechender Anbau Ende des Jahres fertig. Das Kronwerk Gymnasium wurde saniert und das Stabsgebäude der Eiderkaserne wird für das Helene-Lange-Gymnasium und die Herderschule zur Nutzung umgebaut. Das neue Schulgesetz wurde gemeinsam mit den Schulen umgesetzt und es entstanden eine Gemeinschaftsschule (Altstadt) und eine Regionalschule (CTR). Die Stadt die Chancen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm voll genutzt und viele öffentliche Gebäude einer energetisch saniert.
Auch die Versorgung mit Kindertagesplätzen in Rendsburg hat sich seit Amtsantritt von Andreas Breitner deutlich verbessert. Ein besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Krippenbetreuung der unter Dreijährigen dar. Insgesamt werden in Rendsburg Ende Mitte nächsten Jahres 90 Krippenplätze vorhanden sein.
Mit der Gründung des Bündnisses für Familien in Rendsburg 2006 hat die Stadt unterstrichen, dass hier ein politischer Schwerpunkt gesetzt wird. Das aktive Bündnis hat bereits vielfältige Akzente gesetzt. Die Ferienpassangebote, die die Stadt gemeinsam mit Partnern entwickelt, wurden zu einem verlässlichen Ferienangebot ausgebaut und tragen damit zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.
In den Ferien verwandelt sich der Innenhof des Kulturzentrums Arsenal in „Jerry Town“, eine Stadt für Kinder. Andreas Breitner brachte die Idee von einem Besuch in Neumünster mit und setzte sie mit vielen fleißigen Helferinnen und Helfern in Rendsburg um. In diesem Jahr lernten wieder 100 Rendsburger Kinder wie eine Stadt funktioniert und vergnügten sich mit Spiel und Spaß.
Über das ganze Jahr bietet die Stadt in Kooperation mit ihrem aktiven Seniorenrat ein Seniorenprogramm an. Dieses wurde stetig ausgebaut. Der Bürgermeister übernimmt darin selbst Veranstaltungen.
Soziale Projekte bekommen in Rendsburg schnelle und unbürokratische Hilfe durch die von Andreas Breitner initiierte Bürgerstiftung Region Rendsburg. Diese hat dank der großzügigen Unterstützung von zahlreichen Rendsburgerinnen und Rendsburgern in Schleswig-Holstein das höchste Stiftungskapital einer Bürgerstiftung erreicht. Eine wahre Erfolgsgeschichte!
Der von Bürgermeister Andreas Breitner initiierte Rendsburger Sicherheitsdialog kam zu konkreten Ergebnissen und verbesserte die Kriminalprävention.
Die sporttreibenden Familien finden in Rendsburg verbesserte Rahmenbedingungen. Der Ausbau der Sportanlage Rotenhof war ein Leuchtturmprojekt und hat den Vereinssport gestärkt. Im gleichen Stadtteil wird Mitte nächsten Jahres eine neue Sporthalle ihren Betrieb aufnehmen. So kam es auch nicht ganz überraschend, dass Rendsburg 2008 vom Innenminister als Schleswig-Holsteins sportfreundlichste Kommune ausgezeichnet wurde.
Auch in Rendsburg gibt es Obdachlose. Das diese nicht in der Innenstadt sitzen und betteln, liegt zum einen an einer guten Präventionsarbeit im Rathaus, die Obdachlosigkeit vermeidet, und zum anderen an der Schlafstätte, die die Stadt gemeinsam mit dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises eingerichtet hat.
In Würde alt zu werden, hängt auch von guten Wohnbedingungen ab. Die Stadt Rendsburg hat von 2003 bis 2005 in ihre Seniorenwohnanlage Neue Heimat in der Schleswiger Chaussee fast 5 Mio. € investiert und damit die Wohn- und Pflegequalität erheblich verbessert.
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